Unser Netzwerk

Durch die Arbeit unseres Vorgängergremiums, den Quartiersrat, ist ein wertvolles Netzwerk entstanden, das wir weiter nutzen und pflegen.

Netzwerk in der Bezirksregion Tiergarten Süd (Grafik: Michael Klinnert)

Stadtteilkoordination Tiergarten Süd

Im Bezirk Mitte ist in jeder der zehn Bezirksregionen eine Stadtteilkoordinationen eingerichtet. Die Stadtteilkoordinationen sind Brücke und Mittler zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern eines Stadtteils und dem Bezirksamt. Sie sorgen dafür, dass die Themen, die in den Stadtteilen diskutiert werden, in die Verwaltung weitergetragen werden und umgekehrt.

Als „organisatorische Motor“ der Vernetzung vor Ort sorgen sie dafür, dass Bürgerinnen, Bürger und weitere Institutionen wie Wohnungsbauunternehmen oder Polizei einbezogen werden in den allgemeinen Meinungsbildungsprozess zur Gestaltung des Stadtteils.

Das Stadtteilbüro finden Sie in der Lützowstraße 27, gleich neben dem Nachbarschaftstreff und der Stadtteilbibliothek. Es ist sichtbarer Ausgangs- und Mittelpunkt der Stadtteilkoordination, der werktäglich geöffnet ist. Besetzt ist das Büro von einer Mitarbeiterin, die als Projektassistenz in dieser Zeit persönlich, telefonisch und per Email die Anliegen, Ideen und Vorschläge jeglicher Art aufnimmt, Informationen und niedrigschwellige Beratung gibt, ggfs. an andere Akteure oder Institutionen vermittelt, sowie Gesprächstermine vereinbart.

Die Stadtteilkoordinatorin Gabriele Hulitschke, gleichzeitig auch Leiterin des Nachbarschaftstreffs, ist Ihre Ansprechpartnerin. Sie erreichen sie telefonisch oder per Email. Terminabsprachen mit ihr, auch außerhalb der Betriebszeiten, sind möglich.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten auf der Website der Stadtteilkoordination Tiergarten Süd.

Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Tiergarten Süd (AKFTS)

Flucht ist so alt wie die Menschheit.

Isaacs Sohn Jakob floh, um nicht von seinem Vater ermordet zu werden. David floh vor König Saul. Die Israeliten flohen aus Ägypten, Menschen jüdischen Glaubens aus Kastilien und Aragon, die Hugenotten aus Frankreich. Mohammed floh aus Mekka, Friedrich Schiller aus Württemberg, Albert Einstein aus Nazi-Deutschland und viele Spitzensportler*innen aus der DDR. Heinrich Heine floh nach Paris, Willy Brandt nach Schweden, Marlene Dietrich nach Amerika.

Bereicherung durch Geflüchtete

Flucht entsteht aus Gefahr, Verfolgung und Not. Aber Flucht beinhaltet auch Mut, Stärke und Aufbruch. Wo Flüchtende ankommen, entsteht oft Neues, Entwicklungen werden angestoßen, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft beflügelt.

Der Arbeitskreis

Im November 2015 hat sich aus dem Quartiersrat heraus der „Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Tiergarten-Süd“ gebildet. Der Arbeitskreis schafft Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete mit den Bewohner*innen im Kiez, um die Isolierung in den Gemeinschaftsunterkünften abzubauen und Integration zu fördern. Der Arbeitskreis unterstützte 2016 die Betreiberinstitutionen und Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkünfte insbesondere beim niederschwelligen Deutsch-Unterricht und der individuellen Sprachförderung in kleinen Gruppen oder einzeln, bei der Freizeitgestaltung und der Sammlung von Kleidung. Es fanden regelmäßig wöchentliche Nachbarschaftstreffen in der AWO-Unterkunft REFUGIUM am Lützowufer als sogenannter Jour Fixe mit problemlösungs-orientierten Gesprächen mit Geflüchteten statt. Geflüchtete Kinder wurden bei der schulischen Integration unterstützt und Kunstaktionen zum Mitmachen (entsprechend Kinderkunst-Magistrale) wurden durchgeführt. Es gab gemeinsame Kiezspaziergänge, Besuche der Stadtteilbibliothek, der Berliner Museen, des Zoos. Es wurden Filmvorführungen und Stummfilmkonzerte organisiert. Den Geflüchteten wurde mit Beteiligung der Ehrenamtlichen die Durchführung von Sportaktivitäten ermöglicht, wie Tischtennis, Fußball, Beach-Volleyball, Badminton, Boules, Yoga und anderes. Im Jahr 2016 wurden von den aktiven Mitgliedern rund 10 000 Std. ehrenamtliche Arbeitszeit bei verschiedenen Aktivitäten erbracht. Die Aktivitäten des Arbeitskreises wurden durch den Projektfonds 2016 des Programms „Soziale Stadt“ mit 1000 € und von der IG Potsdamer Straße mit 200 € gefördert.

Schwerpunkte der ehrenamtlichen Arbeit

Derzeit liegen die Schwerpunkte auf den regelmäßigen wöchentlichen „Sprech-Cafés“ zur Übung der deutschen Sprache und als integrative Begegnung von Geflüchteten und Ortsansässigen. Immer donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr im Nachbarschaftstreff Lützowstr. 27 (neben der Stadtteil-Bibliothek). Darüber besteht eine individuelle Unterstützung von Geflüchteten bei behördlichen Angelegenheiten und der beruflichen Integration. Es werden Kleider-Sammlungen und -Basare organisiert.

Regelmäßige Treffen

Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig. Interessent*innen sind herzlich willkommen. Wenden Sie sich per E-Mail an uns, um die nächsten Termine zu erfahren.

Weitere Ehrenamtliche gesucht

Wir freuen uns über jeden, der bei uns mitmachen will.
Wir freuen uns über neue Angebote, die wir den Geflüchteten machen können.
Wir suchen insbesondere noch Unterstützer*innen für die individuelle Begleitung von Geflüchteten bei behördlichen Angelegenheiten und der beruflichen Integration …
… und freuen uns über jeden der zum Sprech-Cafe kommt!

Kontakt: akfts@posteo.de

Arbeitskreis mitteNdran

Der Arbeitskreis mitteNdran betreibt als Bürgerredaktion den Blog mittendran.de. Hier werden relevante Themen zu und aus dem Bezirk Tiergarten Süd beleuchtet, aktuelle Kiez-Termine publiziert und über Bemerkenswertes aus Kultur, Gastronomie, Geschäftsleben, Geschichte und aktuellen Entwicklungen im Kiez berichtet.

Darüber hinaus wird das gedruckte Stadtteil-Magazin mitteNdran produziert. Diese soll mindestens zwei Mal im Jahr erscheinen und wird in Geschäften, Gaststätten und anderen Hotspots zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt. Im September 2017 ist die 25. Ausgabe des Magazins erschienen.
Sowohl aus presserechtlichen Gründen als auch, um Spenden gemeinnützig empfangen zu können, ist der Arbeitskreis vertraglich unter das Dach des „Schwulen Museums“ geschlüpft, welches auch die Abwicklung der Finanzgeschäfte sicherstellt. Eine redaktionelle Einmischung/Weisung erfolgt durch das Schwule Museum nicht.

Derzeit engagieren sich zehn Ehrenamtliche bei der redaktionellen Arbeit, beim Layout, bei der Einwerbung von Anzeigen für die Print-Ausgaben und der Verteilung des gedruckten Magazins. Die Redaktion nimmt gerne auch Beiträge von Dritten entgegen, soweit sie den redaktionellen Vorstellungen entsprechen und als Namens-/Gastbeiträge ausgewiesen werden können.
Der Arbeitskreis sucht ständig weitere Mitglieder sowohl für redaktionelle Aufgaben als auch für den finanziellen und technischen Bereich.

Weitere Informationen auf der Website von mitteNdran und bei Facebook.

FiPP Treffpunkt

Offene und schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit, Familiengarten, mobile Spielangebote und mehr.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten auf der Website des FiPP e.V.

IG Potsdamer Straße

Gewerbetreibende, Anwohner und Vertreter von Institutionen mit Sitz an der Potsdamer Straße gründeten im Jahr 1986 die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße (IGP). Gemeinsam wollten sie sich für eine Verbesserung und Stabilisierung der damaligen Situation einsetzen, die u.a. von Leerstand und Drogenmilieu geprägt war. Heute ist das Ziel der Interessengemeinschaft Potsdamer Straße die Vernetzung und Vertretung von Anwohner*Innen, Gewerbetreibenden und Institutionen im Gebiet zwischen Kleistpark und Landwehrkanal.

Anders als vor 30 Jahren ist die IGP heute überzeugt von der Attraktivität der Geschäfts- und Wohngegend an und um die Potsdamer Straße in all ihrem historischen Reichtum und ihrer gegenwärtigen Vielfalt. Wir begrüßen die Vielfalt der Nationen, der unterschiedlichen sozialen Gruppen, Hightech-Firmen und Low-Budget Freischaffenden.

Wir möchten, dass sich Berliner*Innen und Tourist*Innen hier tagsüber und abends gerne aufhalten, um versteckte Orte zu entdecken, Einkäufe zu tätigen, in den Restaurants Kulinarisches zu genießen und das kulturelle Angebot in den Galerien und Theatern wahrzunehmen
Deshalb setzen sich die IG-Mitglieder und auch die IGP als Verein in den verschiedenen Kiezgremien und Bürgerbeteiligungsformaten für eine behutsame und nachhaltige Entwicklung des Gebietes um die Potsdamer Straße ein.

Weitere Informationen auf der Website der IG Potsdamer Straße.

KIDZ e.V.

KIDZ – Kinder- und Jugendhilfe im Dienst der Zukunft e.V. ist anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Der Träger arbeitet seit vielen Jahren in Abstimmung mit dem Bezirk Mitte u.a. in verschiedenen Bereichen der ambulanten Hilfen zur Erziehung: Familienhilfen, Betreuungshilfen, Gruppenarbeit. Darüber hinaus bietet der Träger berlinweit ambulante Einzelmaßnahmen nach dem KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) an. Mit aufeinander abgestimmten und sich ergänzenden Projekten (z.B. Elternkurse, Handwerkerprojekt, Sportprojekte) bietet KIDZ e.V. ein sozialraum-orientiertes Hilfesystem an.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten auf der Website des KIDZ e.V.

Kiez Zentrum Villa Lützow

Bildung, Begegnung und Beratung für junge und alte Menschen, für neu ankommende und alteingesessene Menschen, für Menschen mit und ohne Behinderung, für Nachbar_innen und Familien.

Weitere Informationen auf der Website des Kiez Zentrums Villa Lützow.

kinderKUNSTmagistrale e.V.

Seit 2008 KunstAktionen zum Mitmachen für Kinder und Jugendliche im Kiez.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auf der Website des kinderKUNSTmagistrale e.V.

Stadtteilverein Tiergarten e.V.

Der Stadtteilverein Tiergarten e.V. hat sich seit seiner Gründung 1985 einem integrierten, auf den Stadtteil bezogenen Denk- und Handlungsansatz verpflichtet. Die Förderung guter nachbarschaftlicher Beziehung hat für den Verein im Rahmen seiner Gemeinwesenarbeit eine hohe Bedeutung.

In Tiergarten Süd ist er Träger der Stadtteilkoordination, betreibt den Nachbarschaftstreff neben der Stadtteilbibliothek und unterstützt den Betrieb der Stadtteilbibliothek. An der Pohlstraße 11 hat der Verein U-Bahn-Viaduktbögen ausgebaut und nutzt drei davon für die Jugendarbeit. Die anderen neun Bögen stehen Kunsthandwerkern und Künstlern als preiswerte Ateliers zur Verfügung. Der Innenbereich ist ein beliebter Begegnungsraum für die Nutzer. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite betreibt der Verein im Zusammenhang mit der Jugendarbeit einen Bolzplatz.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auf der Website des Stadtteilvereins Tiergarten e.V.

Verwaltung